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Foto: SPD-Landesverband

5. Oktober 2017: Vernünftige Lösung gefunden

Einigung zwischen Barbara Hendricks und Stephan Weil erlaubt Abschuss von Problemwölfen und ganzen Rudeln

Die rot-grüne Landesregierung hat sich am Donnerstag, den 28. September, gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium auf einen veränderten Umgang mit der Wolfsproblematik verständigt.

„Die Einigung zwischen unserem Ministerpräsidenten Stephan Weil und Bundesumweltministerin Barbara Hendricks ist eine sehr gute Nachricht für ganz Niedersachen, insbesondere aber für unsere Region Lüneburg, die von Wolfsrissen besonders betroffen ist“, kommentiert SPD-Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers und weiter: „Vor allem die Ankündigung, dass einzelne Problemwölfe und sogar ganze Rudel in Zukunft zum Abschuss freigegeben werden dürfen, wenn sie Schutzmaßnahmen überwinden, ist ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung. So werden unsere Weidetierhalter vor Ort deutlich besser als bisher geschützt. Auch die Ankündigung, betroffene Tierhalter in Zukunft schneller und unbürokratischer als bisher zu entschädigen, begrüße ich sehr.“

Dem Ruf der Opposition von CDU und FDP nach Aufnahme des Wolfes in das Jagdrecht erteilt Schröder-Ehlers hingegen eine klare Absage: „Diese Forderung, die auch immer wieder von Herrn Dr. Althusmann erhoben wird, ist nichts als blanker Populismus. Auch bei einer Aufnahme ins Jagdrecht bliebe der Wolf noch unter Artenschutz gestellt und dürfte nicht bejagt werden. Ein solcher Schritt brächte überhaupt keine Verbesserung der Lage und würde das Problem lediglich auf die Jägerschaft abwälzen, die dann auch noch die Pflege des Wolfes übernehmen müsste. Ich bin unserem Ministerpräsidenten Stephan Weil sehr dankbar, dass er sich so für eine vernünftige und rechtlich einwandfreie Lösung in dieser Frage stark gemacht hat.“

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