Zum Inhalt springen
Andrea Schröder-Ehlers, MdL in einer Videokonferenz Foto: Andrea Schröder-Ehlers

25. November 2020: Stephan Weil im Gespräch mit Betriebsräten der Region

Während vor den Fenstern des Uwe-Inselmann-Hauses „Auf dem Meere“ Dreharbeiten zur Rote Rosen-Serie durchgeführt wurden, hat im Hause ein Online-Gespräch mit dem SPD-Landesvorsitzenden und Ministerpräsidenten Stephan Weil und mit Betriebsräten und Gewerkschaften aus der Region Lüneburg stattgefunden.

Es fand ein Informationsaustausch zwischen dem Landesvater und örtlichen Betrieben zur aktuellen Corona-Lage, welche Betriebe Kurzarbeit angemeldet haben, wo Arbeitsplätze abgebaut werden, wie Beschäftigung gesichert werden kann und wie die Landesregierung die Unternehmen der Region unterstützen kann.

Stephan Weil machte deutlich, dass Niedersachsen im Vergleich zu den Nachbarländern bei der Corona-Krise „erstaunlich gut durch die Kurve“ komme. „Politik ist nicht fehlerfrei, aber wir haben es relativ gut hingekriegt“.

Die angesprochenen Themen seitens der Teilnehmer*innen sind vielfältig. Den Wunsch, dass Schulen generell im Wechsel Unterricht anbieten sollten, damit die Schulbusse nicht überfüllt wären, wies der Ministerpräsident zurück. Da zurzeit 80 % der Schulen im Normalbetrieb arbeiten, nur 10 % mit einzelnen Einschränkungen und weitere 10 % im Szenario B, sieht Ministerpräsident Stephan Weil keine Not, den Schulbetrieb einzuschränken.

Industriebetriebe machen sich Sorgen wegen erheblicher Probleme bei der Auftragslage, Infektionen unter der Belegschaft und die damit verbundene Aufrechterhaltung der Produktion, klagen über zu wenig Infos über und teilweise fehlender Vernetzung mit anderen Großindustrieunternehmen.

Die Gewerkschaft DGB wünscht sich eine Initiative für mehr Ausbildungsplätze, damit junge Menschen auch eine Ausbildung beginnen können. Unternehmen sind derzeit diesbezüglich sehr verhalten.

Schnelltests und Impfungen sollen hoffentlich bald mehr Sicherheit bringen, insbesondere in Kliniken, Alten- und Pflegeheimen oder auch der Fleischindustrie, die ein Hotspot ist. Weil geht davon aus, dass „bis zum Sommer die Schutzmechanismen soweit ausgebaut sind, dass ein nahezu normales Leben möglich sein wird“.

Allen Gesprächspartner*innen habe ich angeboten, vor Ort im Gespräch zu bleiben und durch die Krise zu helfen.

Vorherige Meldung: Amt Neuhaus und Dahlenburg werden beim Brandschutz unterstützt

Nächste Meldung: Personelle Unterstützung im Schulalltag

Alle Meldungen