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Foto: Brigitte Mertz

4. Dezember 2018: Quartiersmanagement stärken

„Mit weiteren vier Millionen Euro wollen wir die Lebensqualität in Stadtteilen verbessern, die mit Problemen zu kämpfen haben. Ich freue mich daher, dass wir den Menschen in benachteiligten Quartieren deutlich mehr Mittel für Quartiersmanagement zur Verfügung stellen können“, erklärt Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers und weiter: „Davon wird auch Lüneburg profitieren.“

Die SPD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag setzt mit ihrer „Politischen Liste“, die einen Maßnahmenkatalog mit einem Gesamtvolumen von rund 60 Millionen Euro umfasst, einen starken Akzent auf gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Hintergrund:

Förderprojekte im Quartiersmanagement zielen darauf ab, die Lebensqualität in Stadtteilen zu verbessern, die mit Problemen zu kämpfen haben.

Ausreichend bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, ist eine der wichtigsten politischen Aufgaben unserer Zeit. Neben einer Stärkung des sozialen Wohnungsbaus brauchen wir jedoch auch flankierende Maßnahmen, um die Situation der Menschen in benachteiligten Quartieren zu verbessern.

Konflikte durch kulturelle Unterschiede, soziale und ökonomische Probleme oder Unterversorgung an sozialer Infrastruktur als Folge der demografischen Entwicklungen könnten sowohl in Ballungsgebieten als auch in ländlichen Räumen auftreten und die Bemühungen um Integration belasten. Um dem vorzubeugen, sollen Räume für die soziale Begegnung, Beratung und Unterstützung gefördert werden - es sollen integrative Handlungsansätze unterstützt werden, die die Gemeinwesenarbeit mit der Stadtteil- bzw. Ortsentwicklung verknüpfen. Vor allem geht es dabei darum, präventiv zu handeln: Damit eine Unterversorgung an sozialer Infrastruktur sowie Konflikte durch kulturelle Unterschiede, soziale und ökonomische Probleme gar nicht erst entstehen.

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