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Bahn Gleise Foto: Kurt Michel pixelio.de

27. Mai 2022: Planungen bestätigen Vorteile einer A7-Bahntrasse

In diesen Tagen sorgen Information aus dem Bundesverkehrsministerium zum Planungsstand der Umfahrungen im Rahmen des sogenannten Alpha E für erneute Debatten.

Was sich in den letzten Informationsveranstaltungen der Deutschen Bahn seit Längerem abzeichnete, wurde nun durch das Bundesverkehrsministerium bestätigt. Die Anforderungen an eine Lösung, die gleichzeitig den Ansprüchen an den Güterverkehr und an den Deutschlandtakt für den Fernverkehr genügt und dabei noch die nötigen Reserven für dringend benötigte zusätzliche Nahverkehrszüge aufweist, können nicht durch einen Bestandsstreckenausbau zwischen Lüneburg, Uelzen und Celle erfüllt werden. Diese Position haben Hamburg und Lüneburg schon 2015 vertreten.

Dabei sind die Vorteile einer Neubaustrecke entlang der A7 erneut sehr deutlich geworden. Gemeinsam mit Jakob Blankenburg MdB sprechen wir uns daher für diese Lösung aus. Sie ist (im Vergleich zu den anderen Varianten) günstiger, besser umzusetzen und deutschlandtakt-konform. Der ursprünglich favorisierte alleinige Ausbau der Bestandstrecke zwischen Lüneburg und Uelzen ist aus heutiger Sicht nicht mehr ausreichend. Ein Festhalten an der Wunschvorstellung von 2015 ist nicht mehr mit den aktuellen planerischen Erkenntnissen vereinbar. Ein Hindurchwursteln bis zum nächsten Bundesverkehrswegeplan hilft langfristig nicht weiter. Wenn wir die Verkehrswende ernst nehmen, müssen wir auch in der Lage sein zuzugeben, dass wir mit dem Bestandsstreckenausbau allein hier nicht weiterkommen.

Wir wollen eine Verkehrswende, die deutlich mehr Güter- und Personenverkehr auf die Schiene bringt, wir wollen mehr Attraktivität der Bahnen durch bessere Pünktlichkeit und häufiger fahrende Züge bei gleichzeitig weniger Lärm für die Anwohner. Deswegen fordern wir auch die Ertüchtigung der Bestandsstrecke zwischen Hamburg und Lüneburg, die Tag für Tag von tausenden Pendlerinnen und Pendlern genutzt wird.

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