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Vater mit Kindern Foto: colourbox

27. Mai 2020: Kindertagesstätten weiter schrittweise öffnen

Seit Beginn der Corona-Pandemie stehen viele Eltern seit Monaten vor großen Herausforderungen in der Kinderbetreuung, da mit Blick auf das Infektionsgeschehen durch das Coronavirus Kindertagesstätten, Spielkreise und Schulen geschlossen werden mussten.

Das Land hat mit seinem Stufenplan eine klare Linie und ein breites Portfolio an Lockerungsschritten vorgelegt, welche nun schrittweise auch in Hansestadt und Landkreis Lüneburg umgesetzt werden. Unsere Fachkräfte in den Kitas gehören zu den wichtigsten Stützen für Familien und leisten unter den derzeitigen Bedingungen enorm viel. Deshalb haben wir immer klargestellt, dass die Finanzhilfen des Landes zu den Personalkosten ohne Wenn und Aber in voller Höhe weitergezahlt werden.

Nachdem häusliche Kleingruppen von bis zu fünf Kindern zugelassen wurden, ist inzwischen die Betreuung durch Tagesmütter und Tagesväter für unsere mehr als 1.000 Kinder bei Tageseltern in Hansestadt und Landkreis wieder möglich. Viele Eltern müssen aber immer noch einen Spagat zwischen Kinderbetreuung und Arbeit machen, und auch für viele Kinder stellen die fehlenden Kontakte zu Freundinnen und Freunden eine große Belastung dar. Seit Anfang des Monats ist die Notbetreuung in den Krippen und Kindergärten geöffnet worden und wir wollen schrittweise zu einem Regelbetrieb zurückkehren.

Der niedersächsische Weg sieht eine schrittweise Ausweitung der Notbetreuung in Krippen und Kindergärten in der laufenden Phase vor. Hierbei soll unter anderem 50 Prozent aller Kinder zuzüglich der Vorschulkinder eine Betreuung ermöglicht werden. Die Notbetreuung soll im nächsten Schritt, der derzeit für Ende Juni datiert ist, in eine Regelbetreuung umgewandelt werden. Noch vor August soll nach Einschätzung der SPD-Fraktion in den niedersächsischen Kitas wieder ein vollständiger Regelbetrieb stattfinden. Eltern und Kinder brauchen wieder eine erfolgreiche und zuverlässige Kinderbetreuung in den Kindertagesstätten!

Jeder weitere Schritt erfolgt unter Berücksichtigung des Infektionsgeschehens – der Gesundheitsschutz von Erzieher*innen, aber auch von Eltern und Kindern hat immer die höchste Priorität.

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