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Hochwassserschutz Bleckede Foto: Andrea Schröder-Ehlers

3. November 2020: Hochwasserschutz gehört verbessert

Gespräch mit dem Bürgermeister aus Bleckede Dennis Neumann, der Geschäftsführerin des Biosphaerium Andrea Schmidt und meiner Kollegin Miriam Staudte (Bündnis 90/Die Grünen) zu der Frage, wie der Stand der Planungen einer möglichen Deichrückverlegung bei Bleckede ist.

Nach dem Hochwasser 2013 standen die Lüneburger Gemeinden an der Elbe kurz vor dem Deichbruch, der schwerwiegende Konsequenzen für die Bevölkerung bedeutet hätte. Dies war nur durch Deichbrüche oberhalb der Elbe verhindert worden. Im Zuge dieser Ereignisse denkt die Stadt Bleckede seit längerem über eine Deichrückverlegung bei Radegast nach, die das Flussbett der Elbe vergrößern und der Elbe mehr Raum geben würde. Ein bundeslandübergreifendes Vorhaben mit einigen Hindernissen.

„Bei einem solchen länderübergreifenden Deichrückbauprogramm, welches von unterschiedlichen Ämtern geleitet wird, ist insbesondere die Kontaktaufnahme und Abstimmung mit anderen Betroffenen wichtig“, so Schröder-Ehlers. Sie wird zusammen mit Miriam Staudte ein Treffen der beiden Umweltminister von Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern initiieren. Dies ist Bürgermeister Neumann ein wichtiges Anliegen. Momentan wird viel Wert auf den Dialog zwischen dem Planer, dem Artlenburger Deichverband und den Bürgern*innen gesetzt, meint Dennis Neumann.

Anschließend an das Gespräch fand noch ein kurzer Besuch des anliegenden Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe mit der neuen Ausstellung zum Projekt MediAN statt. Dieses setzt sich mit Hartholz Auenwäldern als Ökosystem auseinander.

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