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Brücke Geesthacht Elbe Foto: Peter Mertz

25. März 2021: Elbquerungen während Brückenvollsperrung

In einem länderübergreifenden Fachgespräch zwischen Landtagsabgeordneten der Region wurden alternative Elbquerungen während der Brückenvollsperrung im Sommer 2022 diskutiert

Die SPD-Landtagsabgeordnete Andrea-Schröder-Ehlers aus Lüneburg hatte auf Anregung ihrer Amtskollegin Kathrin Bockey aus dem Schleswig-Holsteinischen Herzogtum Lauenburg Süd, zu einem parteiübergreifenden, niedersächsischen Fachgespräch zu alternativen Querungsmöglichkeiten über die Elbe während der Brückensperrung im Jahr 2022 eingeladen.

Mit dabei waren die Abgeordneten André Bock (CDU, WK Winsen) und Miriam Staudte (Grüne, WK Elbe). Zusammen mit Vertretern der beiden Wirtschaftsverbände aus Geesthacht und der Elbmarsch und der Verkehrskoordinatorin des Kreises Harburg, Frau Dr. Dahm, diskutierte die Runde den aktuellen Sachstand. Bei diesem Gespräch ging es um die Frage, mit welchen Maßnahmen man die beschwerlichen Folgen einer mehrwöchigen Vollsperrung der Elbbrücke im Jahr 2022 für die Bewohner*innen der Elbmarsch und rund um Geesthacht reduzieren kann. Ziel ist es, die Kräfte hierfür zu bündelt, um den Bürger*innen der Region nördlich und südlich der Elbe ein noch besseres Gehör zu verschaffen.

Frau Dr. Dahm berichtete davon, dass die Samtgemeinde Elbmarsch mit den Mitteln der Leader-Region in Kürze eine Machbarkeitsstudie beauftragen wird. Es geht dabei um die Frage, ob und mit welchen Mitteln die Slipanlagen in Marschacht und Geesthacht für einen Amphibienbus oder eine Fähre ertüchtigt werden können. Weiterhin soll untersucht werden, welche Rolle Tespe und Tesperhude, die eigene Anleger haben, dabei spielen könnten.

Andrea Schröder-Ehlers betonte die touristische Strahlkraft einer alternativen Brückenquerung weit über die Elbmarsch hinaus. Miriam Staudte ergänzte die Gedanken um die Möglichkeit, während der Sperrung der Brücke E-Bike-Stationen zu schaffen. Kathrin Bockey und André Bock betonten beide, dass es wichtig über das Jahr 2022 hinaus sei, alternative Möglichkeiten zur Elbquerung jenseits der Brücke zu schaffen, um verkehrlich wie auch touristisch weitere Angebote machen zu können.

Dies sehen auch die Wirtschaftsverbände so, die darin langfristig einen wichtigen Schritt zu mehr ÖPNV und weniger Individualverkehr sehen.

Alle waren sich einig: „Eine Partei allein kann hier nichts bewegen!“ Positiv wurde der gemeinsame, einvernehmliche Blick der Landesebene auf die Probleme bewertet, den es bereits auf kommunaler Ebene gibt. Es wurde vereinbart, derartige Treffen zu wiederholen. Auch in der Hoffnung, noch weitere Schleswig-Holsteiner Abgeordnete gewinnen zu können.

Elbquerung Geesthacht Foto: Andrea Schröder-Ehlers

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