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14. April 2016: Dorfregion Kirchgellersen neu im Dorferneuerungsprogramm

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Rot-Grün stärkt den ländlichen Raum

Der niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer hat bekanntgegeben, dass 19 neue Dorfregionen in das erfolgreiche Dorfentwicklungsprogramm des Landes aufge-nommen werden. „Das ist eine gute Nachricht für nachhaltige Investitionen in die Zukunft des ländlichen Raums“, erklärt Landtagsabgeordnete Schröder-Ehlers zur Förderung der Dorfregion Kirchgellersen.

„Damit werden die Anstrengungen vor Ort durch die Rot-Grüne Landesregierung honoriert, und es können eine Vielzahl von nachhaltigen Projekten gefördert werden“, betont Schröder-Ehlers.

„Ich freue mich, so viele gute Vorschläge und Konzepte für eine moderne, ökologisch-soziale Dorfentwicklung fördern zu können“, sagt Landwirtschaftsminister Christian Meyer. Schwerpunkte bei der Dorfregion Kirchgellersen mit den Dörfern Kirchgellersen, Dachtmissen und Westergellersen sind die Themen Innenentwicklung, Klimaschutz, Daseinsvorsorge, Wirtschaft, Verkehr und Naherholung sowie Ökologie und Identität.

Zusammen mit den neu aufgenommenen 19 Dorfregionen können nunmehr insgesamt 304 Dorfentwicklungsverfahren gefördert werden. Diese umfassende Förderung ist nur möglich, da die rot-grüne Landesregierung im Programm „PFEIL 2014-2020“ unter dem Dach des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) mit 116 Millionen Euro EU-Mittel einen vorher nie dagewesenen Finanzrahmen für die Dorfentwicklung zur Verfügung gestellt hat.

„Die Stärkung der ländlichen Räume ist Schwerpunkt der Landespolitik in Niedersachsen. Insbesondere die Dorfentwicklung mit ihren neuen Ansätzen der interkommunalen Zusammenarbeit aller Akteure vor Ort hat sich als überzeugendes Instrument bewährt. Sie kennzeichnet den niedersächsischen Weg zur nachhaltigen Entwicklung der ländlichen Räume“, erklärt Schröder-Ehlers.

Und so geht es weiter: Für die Dorfregionen wird nun jeweils ein Plan für das Dorfentwicklungsverfahren erstellt. Diese Planaufstellung nimmt in der Regel ein bis zwei Jahre in Anspruch. Nach Prüfung und Anerkennung stimmt das Amt für regionale Landesentwicklung den zeitlichen Rahmen, der für die Umsetzung der Maßnahmen erforderlich ist, mit der Kommune ab.

Auf dieser Basis können dann die Förderanträge gestellt werden, die je nach Antragslage und zur Verfügung stehender Fördermittel bewilligt werden. Übersichten mit den neu in das Dorfentwicklungsprogramm aufgenommenen Dörfern können auf der Internetseite des niedersächsischen Agrarministeriums www.zile.niedersachsen.de eingesehen und heruntergeladen werden.

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