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Andrea Schoeder, Ehlers Alfred. Schaper Ingo Schulz Foto: Andreas Möller

10. Juni 2022: Die Zukunft der Wärmeversorgung in Lüneburg

Wie sieht die Wärmeversorgung in Lüneburg in Zukunft aus? Welche Voraussetzungen gibt es? Was müssen Mieter und Eigentümer wissen? Andrea Schröder-Ehlers lud zu einer Veranstaltung ein.

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Steigende Energiepreise führen zu großen sozialen Problemen. Es wird viele geben, die ihre Rechnung nicht mehr bezahlen können. Da muss der Staat helfen. Und die Hansestadt muss eine gute Beratung aufbauen, die den Menschen zur Seite steht, um Hilfe zu bekommen

Gemeinsam mit Jakob Blankenburg MdB haben ich zu einer Informationsveranstaltung "Fernwärme in Lüneburg" eingeladen. Nach einer individuellen Energieberatung durch die Avacon Natur GmbH in der ersten Phase des Abends haben die Avacon Natur GmbH ihr neues Konzept zur Versorgung Lüneburgs mit Fernwärme aus 100 Prozent erneuerbare Energien den zahlreichen Gästen vorgestellt.

Derzeit erfolgt die Wärmeversorgung zu ca. 75 Prozent aus Erdgas mit Lieferverträgen bis 2024. Die aktuellen Wärmepreiserhöhungen spiegeln die derzeitige Ist-Situation an den Energiemärkten wider. Geschäftsführer Scharper erläuterte: „Wesentliche Maßnahmen für die nächsten drei Jahre sind unter anderem der Umbau der Heizzentrale in Kaltenmoor und der Bau der Verbindungsleitung zwischen Kaltenmoor und Hanseviertel. In der Heizzentrale Kaltenmoor wird ein Biomethan-Blockheizkraftwerk (BHKW) eingebaut, um kurzfristig die Emissionspreise zu senken."

„Avacon Natur will Wärme in Lüneburg bis 2030 zu 100 Prozent klimaneutral erzeugen. Daraus resultieren in der Regel auch für die Mieter niedrigere Energiekosten,“ erklärte Scharper und weiter: „Wir möchten schnellstmöglich einen erneuerbaren Anteil von 50 Prozent in den Wärmenetzen erreichen. Dies ist auch die Voraussetzung, damit Eigentümerder Gebäude Fördermittel für energetische Erneuerungen zu erhalten.“


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Pressemitteilung 20220607 PDF 377,5 KB

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