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Gorleben Foto: pixabay

29. September 2020: Aus für Gorleben - Aber der Kampf geht weiter

Montag wurde nun bestätigt, was wir vierzig Jahre lang vermutet hatten: der Salzstock Gorleben ist aus geologischen Gesichtspunkten nicht geeignet zur Einlagerung von hochradioaktivem Atommüll.

Damals war es Ministerpräsident Ernst Albrecht (CDU), der - entgegen der Expertise seiner Fachleute - Gorleben zum Standort dazu fügte. Eine sehr teure Fehlentscheidung mit großen politischen Verwerfungen.

Jetzt endlich ist Gorleben raus. Ein langer Kampf ist zu Ende. Aber die Auseinandersetzung um die Endlagerung geht weiter, auch für unsere Region.

Wir brauchen jetzt auf Kreisebene ein Gremium, das sich mit der Bewertung der aktuellen Karte befasst und geeignete Strategien entwickelt. Alle erforderlichen Informationen müssen eingeholt, ausgewertet und in einen gemeinsamen Dialogprozess mit den Bürger*innen der Region eingebracht werden. Auch wenn Gorleben endlich raus ist, müssen wir hier vor Ort den weiteren Prozess intensiv begleiten, um am Ende nicht kalt erwischt zu werden.

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