Was ehrenamtlich im Katastrophenschutz geleistet wird, ist einzigartig in Europa!

 
Foto: Brigitte Mertz
 

Innenminister Boris Pistorius besucht Lüneburg

Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers hat Innenminister Boris Pistorius zu einem Fachgespräch mit den Katastrophenschützern im Landkreis Lüneburg eingeladen. Der Stellvertretende Vorsitzende der Ortsgruppe Lüneburg vom DLRG freute sich sehr über den hohen Besuch. Innenminister Boris Pistorius war der erste Minister, der die DLRG in Lüneburg besuchte.

 

Der Stv. Bezirksleiter Eckhard Menzel hatte auch klare Wünsche an den Minister: einheitliche Rufgruppen Wasserschutz in jedem Landkreis, Helfergleichstellung in Bezug auf Absicherung, Lohnersatz und Bildungsurlaub sowie mehr Landesmittel für Katastrophenschutzfahrzeuge. Er sprach damit allen Katastrophenschützern aus dem Herzen. Mit dabei waren der Landkreis als oberste Katastrophenschutzbehörde, Polizei, Bundeswehr, Feuerwehrführung, Deichverband, THW, ASB, DRK aber auch der Städte- und Gemeindebund.

Minister Boris Pistorius zeigte für die Situationsbeschreibung Verständnis: „Sie haben mich auf ihrer Seite.“ Er kenne die Probleme durchaus und wisse sehr gut, wo der Schuh drücke. Insbesondere der Landesbeirat für Katastrophenschutz bringt  sich sehr gut ein.

Er bedankte sich bei allen Ehrenamtlichen für ihren Einsatz: „Was hier geleistet wird, ist einzigartig in Europa. Darauf können wir stolz sein. Und ich sage allen DANKE.“

Er bat alle „wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass wir bestmöglich vorbereitet sind.“ Er plädierte dafür, mehr Synergien zu nutzen und für eine gute Vernetzung vor Ort zu sorgen, um schlagkräftig, reaktionsschnell und leistungsfähig zu bleiben.

Ein Thema des Fachgespräches war unter anderem die Sandsackreserve. Im Katastrophenfalle werden oft sehr schnell und in großer Zahl Sandsäcke benötigt, so dass die Kosten dafür in die Höhe schnellen. Eine ausreichende Reserve an vielen Stellen entlang der großen Flüsse erscheint zielführend, Platz dafür gäbe es. Auch die Begleitung von Umzügen durch die Polizei bzw. Feuerwehr war ein Thema. Die Polizei bot eine gemeinsame praxisorientierte Lösungsfindung mit den Veranstaltern an.

Andrea Schröder-Ehlers bedankte sich bei allen Anwesenden: „Nur durch die gute Zusammenarbeit aller Institutionen konnten die bisherigen Katastrophen wie Hochwasser gewältigt werden.“

 
    Innen- und Rechtspolitik
 

 


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