Land fördert Sportstätten – 300.000 Euro fließen in die Region

 
Foto: Rainer Sturm, Pixelio.de
 

„Ich freue mich außerordentlich, dass auch die Gemeinde Amt Neuhaus für die Sanierung der Mehrzweckhalle Tripkau eine Förderung in Höhe von Summe 107.420 Euro erhält“, erklärt Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers. Gestern hat das Innenministerium nun die ersten 27 kommunalen Maßnahmen bekanntgegeben, die in diesem Jahr dank der Förderung des Landes umgesetzt werden können.

 

Weitere 74 Maßnahmen an vereinseigenen Sportstätten wurden bereits im März mit rund fünf Millionen Euro gefördert. So erhält der MTV Treubund Lüneburg 100.000 Euro für den Bau eines Umkleide- und Sanitärtraktes im Sportpark Kreideberg neben der Halle A und der TuS Barskamp 84.480 Euro für den Anbau eines Bewegungs- und Gymnastikraumes.

Sport fördere die Gesundheit und trage entscheidend zu Integration und Teilhabe bei, so Schröder-Ehlers. „Voraussetzung dafür ist jedoch, dass unsere Sportanlagen in einem guten Zustand sind. Vor diesem Hintergrund möchte ich alle Kommunen und Vereine mit geplanten Bau- und Sanierungsmaßnahmen ermuntern, bis zum 31. März 2020 einen Antrag auf eine Förderung des Landes zu stellen.“

Hintergrund:

Die SPD-geführte Landesregierung hat ein Programm zur Sanierung von Sportstätten in ganz Niedersachsen aufgelegt. Bis zum Jahr 2022 sollen insgesamt 100 Millionen Euro investiert werden, um den Sanierungsstau an den niedersächsischen Sportstätten abzubauen.

Insgesamt werden 80 Millionen Euro für kommunale Sportstätten und 20 Millionen Euro für Vereinssportstätten zur Verfügung gestellt.

Die Zuwendung des Landes für kommunale Sportstätten wird in Höhe von 40 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt, bei finanzschwachen Kommunen kann der Anteil sogar bis zu 80 Prozent betragen. Die Mindestförderung liegt bei 50.000 Euro, bei Sporthallen werden maximal 400.000 Euro und bei Hallenschwimmbädern maximal eine Million Euro als Zuwendung gewährt.

Die Förderung von Vereinssportstätten beträgt in der Regel 30 Prozent, höchstens bis zu einem Betrag von 100.000 Euro.

 
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