Lüneburger Hafen Vorreiter beim Ausbau klimafreundlicher Transportketten

Foto: Andrea Schröder-Ehlers
 

„Dank der Fördermittel der Europäischen Union und des Landes Niedersachsen kann der Lüneburger Hafen so erneuert und ausgebaut werden, dass hier ein besonders innovatives Konzept zur Verringerung des Schadstoffausstoßes in den Transportketten umgesetzt werden kann“, freuten sich die Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers, SPD und Norbert Meyer, SPD-Landratskandidat bei ihrem Besuch im Hafen Lüneburg. Zukünftig sollen im Hafen Ladestationen für LKWs, Züge und Binnenschiffe entstehen.

 

Die aktuell angeschobenen Maßnahmen, zu denen u.a. auch die Entschlammung des Hafenbeckens, die Erneuerung Mittelspannungsversorgung und ein mobiler Hafenbagger gehören, belaufen sich auf rund 2,3 Millionen Euro und werden über die Richtlinie zur „Stärkung CO2-armer Verkehrsträger“ mit rund 900.000 Euro unterstützt.

„Gut angelegtes Geld, denn wir wollen möglichst viele Güter auf dem Wasserweg transportieren, weil das umweltfreundlicher ist. Und nun soll im Lüneburger Hafen, an dem der Landkreis ja zu 25 % beteiligt ist, auch ein Ladestromanschluss für Binnenschiffe und später eine Tankstelle für Wasserstoff entstehen als Basis für noch klimafreundlicheren Schiffsverkehr“, freut sich Norbert Meyer.

Mit dem Ausbau einer besonderen Ladestation für Binnenschiffe im Lüneburger Hafen kann, in Zusammenarbeit mit der Berliner Hafen- und Lagerhaus AG (BEHALA), auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin mittel- und langfristig ein Zero-Emission Transport aufgebaut werden. Zum Einsatz soll dann ein besonders von der BEHALA in Zusammenarbeit mit der TU Berlin konzipiertes Binnenschiff kommen, das mit einem Hybridantrieb, also einem elektronischen Antrieb, versorgt aus Batterien und einer Brennstoffzelle, ausgerüstet ist.

„Der Lüneburger Hafen ist auf der Strecke am Elbeseitenkanal für so eine Infrastruktur prädestiniert. Zum einen sind ausreichend Schiffsliegeplätze und zum anderen die erforderliche Mittelspannungsversorgung im Hafen bereits vorhanden“, erläuterte der Geschäftsführer der Hafen Lüneburg GmbH Lars Strehse.

Hafen Lüneburg Lars StrehseFoto: Andrea Schröder-Ehlers

v.l.: Lars Stehse, Andrea Schröder-Ehlers, Norbert Meyer

 
    Energie     Umwelt und Nachhaltigkeit
 

 


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