Straffälligenhilfe wird stärker unterstützt

 
Foto: Bernd Kasper, Pixelio.de
 

„Schon seit Jahren haben die Anlaufstellen für Straffällige dringend um Unterstützung gebeten. Auch mit dem Lüneburger Büro habe ich wiederholt Gespräche geführt. In den letzten fünf Jahren ist eine Erhöhung der Förderung mit dem Regierungspartner leider nicht gelungen. Umso erstaunter bin ich, dass die Grünen nun als Opposition eine deutlichere Erhöhung fordern“, erklärt Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers.

 

„Über das Justizministerium konnten wir endlich zusätzliche 200.000 Euro fest im Haushalt 2019 verankern, und über die Politische Liste weitere 500.000 Euro festzurren. Dies ist eine deutliche Unterstützung, die wir verstetigen wollen!“

Hintergrund:

In Niedersachsen leisten die Anlaufstellen für Straffällige die Arbeit der freien Straffälligenhilfe. Insgesamt gibt es in Niedersachsen 14 Anlaufstellen, eine davon ist in Lüneburg. Diese befinden sich in Trägerschaft der Caritas, der Diakonie oder des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Darüber hinaus führt die Straffälligenhilfe Wohnraumprojekte durch. Diese haben zum Ziel, Wohnungen im Hafturlaub oder nach der Haft bereitzustellen sowie Untersuchungshaft zu vermeiden.

Das Land Niedersachsen fördert die Anlaufstellen sei dem Jahre 1980. Seit 1990 gibt es eine Festbetragsfinanzierung, seit 2014 stehen den Anlaufstellen jährlich 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Eine neue Förderrichtlinie wird am 1.1.2019 in Kraft treten. Das Justizministerium hat einen Mehrbetrag von 200.000 Euro, also einen Zuwachs von 13 % gegenüber der bisherigen Förderung, in den Haushaltsplanentwurf 2019 eingestellt.

 
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