Stiftung Opferhilfe Niedersachsen

Foto: Stiftung Opferhilfe
 

Unter Leitung von Justizministerin Barbara Havliza ist das Kuratorium der Stiftung Opferhilfe Niedersachsen neu konstituiert worden. Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers gehört wieder dem Kuratorium an und sagt dazu: „Die Stiftung Opferhilfe bietet Opfern von Straftaten wertvolle Hilfe an. Ziel muss es sein, den Opferschutz und die Opferhilfe zu stärken und die Stiftung und ihre 11 Opferhilfebüros noch bekannter zu machen. Auch das Opferhilfebüro in Lüneburg ist sehr aktiv."

 

Die Stiftung selbst ist im Jahr 2001 mit dem Ziel errichtet worden, Opfern von Straftaten außerhalb der gesetzlichen Leistungen und über die Hilfe anderer Opferhilfeeinrichtungen hinaus materielle Hilfe zu leisten. Das Kuratorium berät und unterstützt die Stiftungstätigkeit.

Dem beratenden Gremium gehören neben der Niedersächsischen Justizministerin, Mitgliedern der Landtagsfraktionen und dem Landesvorsitzende des WEISSEN RING e. V. auch Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Forschung und Praxis der Opferhilfe an.

Namentlich sind dies:

Barbara Havliza, Niedersächsische Justizministerin, Andrea Schröder-Ehlers, MdL, Volker Meyer, MdL, Helge Limburg, MdL, Dr. Marco Genthe, MdL, Christopher Emden, MdL, Rainer Bruckert, WEISSER RING e. V., Bettina Zietlow, Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e. V., Matthias Wehrmeyer, Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie, Prof. Dr. Ute Ingrid Haas, Ostfalia - Hochschule für angewandte Wissenschaften, Prof. Dr. Anette Solveig Debertin, Institut für Rechtsmedizin der MHH, sowie Thomas Klein, Rechtsanwalt.

Hintergrund:

Um für die Betroffenen im Flächenland Niedersachsen möglichst gut erreichbar zu sein, werden die Leistungen der Stiftung Opferhilfe in 11 Opferhilfebüros landesweit angeboten. Auch eine Online-Beratung gehört zum Serviceangebot.

Die verschiedenen Hilfs- und Unterstützungsangebote der Stiftung orientieren sich ausschließlich an den individuellen Bedürfnissen der Betroffenen und können demzufolge sehr unterschiedlich ausgestaltet sein. Die Stiftung zahlt bei Bedarf beispielsweise unbürokratisch Soforthilfen zum Ersatz von Türschlössern, zerstörter Wohnungseinrichtung oder gestohlenen Gegenständen, hilft bei der Schaffung neuer Wohn- oder Arbeitssituationen oder leistet im Einzelfall auch finanzielle Beiträge zu psychischen Stabilisierungsmaßnahmen wie Traumatherapien. Die entsprechend qualifizierten Opferhelferinnen und -helfer bieten u. a. psychosoziale Prozessbegleitung an, begleiten die Opferzeuginnen und Opferzeugen zu Strafprozessterminen, leisten Krisenintervention und vermitteln bei Bedarf weitergehende Hilfen (z. B. Traumaberatungen).

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