„Landesregierung muss die Einführung des Betreuungsgeldes verhindern“

Rote Karte – Foto: Wanja Jacob, Fotolia.com
 

Zur Vorstellung des 4. Nationalen Bildungsberichtes erklärt die Lüneburger Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers (SPD): „Die politische Konsequenz aus dem heute vorgestellten Bildungsbericht lautet, dass es nicht zu einer Einführung des von der Bundesregierung geplanten Betreuungsgeldes kommen darf. Der niedersächsische Bildungsminister muss sich endlich gegen die Einführung des Betreuungsgeldes einsetzen.

Niedersachsen liegt bei der Betreuungsquote der unter 3-Jährigen in Kindertageseinrichtungen auf dem vorletzten Platz im Bundesvergleich. Der nationale Bildungsbericht bestätigt den SPD-Spitzenkandidaten Stephan Weil in der Auffassung, dass die finanziellen Mittel dringend in den niedersächsischen Kita-Ausbau investiert werden müssen. Außerdem bestätigt der heute vorgestellte Bericht unsere Sorge, dass das Betreuungsgeld finanzielle Fehlanreize gibt.

Der nationale Bildungsbericht zeigt einmal mehr, dass es falsch ist, einen finanziellen Fehlanreiz für die nicht Inanspruchnahme von frühkindlicher Bildung zu setzen. Ein Betreuungsgeld beeinflusst den Kita-Besuch negativ!“

Weitere Informationen im Internet:

 
    Bildung und Qualifikation     Familie     Sozialstaat
 

 


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