Schwarz-Gelb lehnt Anhörung zum Antibiotika-Einsatz ab

Antibiotika in Nahrungsmitteln – Foto: Maria P., Fotolia.com
 

Die Vertreter von CDU und FDP im Agrarausschuss des Landtages haben eine Anhörung zur Frage des Einsatzes von Antibiotika in der Tierhaltung abgelehnt. „Tierschutz ist Menschenschutz. Diese Erkenntnis hat sich wohl noch nicht bei CDU und FDP herumgesprochen“, so Andrea Schröder-Ehlers, agrarpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion. Für sie wäre sonst nicht erklärbar, warum Schwarz-Gelb die von der SPD-Fraktion beantragte Anhörung abgelehnt hat.

Aktuelle Untersuchungen belegten, dass in Niedersachsen der Antibiotika-Einsatz in der Nutztierhaltung vielfach zu hoch sei. Auch in niedersächsischen Krankenhäusern sei das Problem der multiresistenten Keime angekommen. Selbst wenn es richtig sei, dass dieses Thema auch auf Bundesebene diskutiert werde, so sei es doch eine zentrale Aufgabe eines Parlamentes, alles dafür zu tun, damit die Menschen vor Krankheiten geschützt werden, meint Andrea Schröder-Ehlers. Aus diesem Grunde habe die SPD-Fraktion einen Antrag in den Landtag eingebracht. „Die Probleme sollen nicht hinter verschlossener Tür sondern öffentlich diskutieren werden“, so die Abgeordnete.

Im SPD-Antrag werden in sieben Punkten die notwendigen Maßnahmen eingefordert, um zu einer wirksamen Reduktion des Medikamenteneinsatzes zu kommen. Dazu gehören veränderte rechtliche Grundlagen, eine wesentliche wirksamere Überwachung sowie eine maximale Transparenz.

Weitere Informationen im Internet:

 
    Gesundheit     Landwirtschaft     Umwelt und Nachhaltigkeit     Verbraucherschutz
 

 


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