Landesraumordnungsprogramm berücksichtigt Klimaschutz nicht

Torfabbau – Foto: Harald Biebel, Fotolia.com

Torfabbau – Foto: Harald Biebel, Fotolia.com.

 

Nach der heutigen Anhörung im Landwirtschaftsausschuss des Niedersächsischen Landtags zum neuen Landesraumordnungsprogramm steht für die landwirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Andrea Schröder-Ehlers, fest: „Der Entwurf berücksichtigt die eigene neue Klimaschutzstrategie nicht ausreichend. Gerade der Torfabbau trägt zu einer erheblichen Klimabelastung bei. Es gibt das bundesweite Ziel, ab dem Jahr 2015 zu einer signifikanten Reduzierung zu kommen.

Dieses Ziel wird so in Frage gestellt.“

Im Landesraumordnungsprogramm werden nun weitere 585 Hektar an schützenswerten Standorten neu ausgewiesen. „Wir wollen eine Neuaufstellung des Moorschutzprogrammes unter Berücksichtigung des Klimaschutzes. Anstatt den Torfabbau einzuschränken, tut Landwirtschaftsminister Gert Lindemann das Gegenteil, es wird mehr Moorfläche zerstört“, so Schröder-Ehlers.

Die SPD-Agrarexpertin kritisiert außerdem die fehlenden Aussagen zur Biodiversitätsstrategie und zu den von der EU geforderten Natura-2000-Flächen.

Informationen im Internet:

 
    Landwirtschaft     Umwelt und Nachhaltigkeit
 

 


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